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Smarte Technik

Smarte Technik ist alles, was begrenzt für eine Aufgabe eingesetzt wird. Dabei kann es sich aber auch um unterschiedliche Aufgaben handeln. Anders als bei einem Smart Home konzentriert sich smarte Technik aber meist auf ein Themengebiet alleine. Die Vernetzung untereinander (zwischen verschiedenen Themengebieten) ist in diesem Fall nicht im Vordergrund, aber möglicherweise auch nicht ausgeschlossen.

Ein kleines Beispiel:
Wenn es darum geht, eine Haustüre per Handy, NFC, Fingerprint oder Keycard aufzusperren, sprechen wir noch lange nicht von einem Smart Home. Dies fällt für uns in die Kategorie smarte Technik.

Mit smarter Technik lassen sich bereits viele Anwendungen realisieren. Sei es nun die smarte Haustüre, die smarten Kameras oder der smarte Mähroboter. Für viele Anwendungsfälle ist smarte Technik alleine bereits vollkommen ausreichend.

Bevor wir es vergessen, unsere Zutrittskontrolle haben wir individuell für uns selbst entworfen!

Codeschloss als smarte Technik

Was ist wichtig?

Wie bereits oben beschrieben, steht bei smarter Technik die Funktion für einen Anwendungsfall im Vordergrund. Hier kann man, wie so oft, vieles richtig, aber auch eine Menge falsch machen. Je nachdem, für welchen Weg man sich hier entscheidet, funktioniert smarte Technik unterschiedlich und kann einmal besser und einmal schlechter erweitert beziehungsweise angepasst werden.

Fall1:
Man hat ein System im Blick, mit dem es möglich sein soll, seine Haustüre smart zu machen. Der Funktionsumfang dieses Systems beschränkt sich genau auf die eine Anforderung, nämlich die Haustüre auf- und wieder zuzusperren. Meistens lassen sich solche Systeme sehr einfach installieren. Das einzige Problem dabei ist, dass eine Erweiterung des Systems nicht so einfach zu realisieren ist.

Fall2:
Man möchte seine Haustüre smart machen. Da man sich bereits im Vorfeld nicht sicher ist ob es nicht irgendwann dann doch einmal mehr werden soll, als nur die Haustüre auf- und wieder zuzusperren, beschäftigt man sich mit dem Thema und wählt ein System, dass sich später bei Bedarf problemlos erweitern lässt. Durch diese Entscheidung hält man sich für die Zukunft viele Türen offen.

Natürlich ist es auch im ersten Fall möglich das System später einmal in ein Smart Home zu integrieren, aber ganz so einfach und komfortabel ist das dann bestimmt nicht mehr.

Wie funktioniert smarte Technik?

Grundlegend würden wir bei smarter Technik zwischen zwei Arten unterscheiden. Es gibt smarte Technik, die über eine Steuerzentrale gesteuert wird und es gibt smarte Technik, die über das Internet gesteuert wird.

Steuerzentrale:
Wenn die smarte Technik mit einer Steuerzentrale betrieben wird, funktioniert das eigentlich gleich wie bei einem Smart Home. Die Steuerzentrale wird in das Netzwerk zuhause „eingehängt“. Die Komponenten werden dann an die Steuerzentrale angelernt. Der Vorteil einer Steuerzentrale ist, dass die Komponenten von dieser lokal angesteuert werden. Befindet man sich mit seinem Smartphone im selben Netzwerk wie die Steuerzentrale, werden meist (abhängig von Hersteller und System) auch die Befehle an die Steuerzentrale lokal übertragen.

Internet:
Es gibt smarte Technik die ausschließlich über das Internet gesteuert werden kann. Diese Geräte werden direkt, ohne Steuerzentrale, in das Netzwerk eingebunden. Wenn man dann über sein Smartphone das Gerät ansteuert, wird der Befehl über den Server des Herstellers und damit über das Internet zum Gerät übertragen.

Die Vor- und Nachteile wollen wir an dieser Stelle nicht interpretieren, dazu soll sich jeder selbst seine Gedanken machen. Wir bevorzugen jedenfalls immer Lösungen, die über ein Steuerzentrale funktionieren. Im besten Fall lokal im eigenen Netzwerk.

Was gibt es sonst noch?

In den seltensten Fällen wird ein komplettes Smart Home beworben. Meistens handelt es sich bei den bekannten Werbungen um Komponenten, die wir eher der smarten Technik zuordnen würden. Somit kommt es wahrscheinlich sehr schnell zu falschen Erwartungen für diese Komponenten. Um es einfacher auszudrücken, sehr oft wird die eigene Suppe gekocht. Meistens ist es den Konsumenten schlichtweg nicht klar, dass diese Systeme darauf ausgerichtet sind, dass sie in sich funktionieren und nicht darauf, dass sie sich mit anderen Systemen kombinieren lassen.

Das ist jetzt nicht wirklich etwas Negatives. Aus unserer Sicht sollte es den Käufer aber bewusst sein damit dieser schlussendlich die richtige Entscheidung treffen kann.

SMARTE Technik richtig eingesetzt: 

Wenn smarte Technik richtig konfiguriert wird, greift ein Zahnrad ins andere. Das Schöne daran ist, dass wenn die richtige Technik eingesetzt wird, diese jederzeit erweitert werden kann. Hast du dich schon bei den Anwendungen umgesehen?

Smarte Technik funktioniert wie Zahnräder