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Smart Home

Du interessierst dich also für ein Smart Home und bist bei deiner Suche hier gelandet?

Sehr gut! Hier erfährt du was das eigentlich ist, wie es funktioniert und welche Anwendungen es dafür gibt. Übrigens, wenn du möchtest, bekommst du bei uns auch objektive Beratung, persönliche Schulung und individuelle Dienstleistungen zu diesem Thema. Mehr dazu findest du hier.

Eines noch vorweg, es handelt sich bei den folgenden Texten um unsere Meinungen und Interpretationen zum Thema Smart Home.

Was ist ein Smart Home?

In einem Smart Home werden die verschiedensten Aktionen automatisiert ausgeführt. Dadurch soll für den Bewohner der größtmögliche Nutzen und Komfort entstehen. Der Zeitpunkt, wann und in welcher Form diese Aktionen ausgeführt werden, wird durch die Programmierung festgelegt. Hier kann es sich beispielsweise um Aktionen handeln, die einem den Alltag erleichtern oder aber auch um Aktionen, die dabei helfen können, Betriebskosten einzusparen. Dabei gilt immer, ein Smart Home kann immer nur so intelligent sein, wie es auch programmiert wurde. 

Sehen wir uns eine Beispielaktion an:
Sobald du dein Zuhause verlässt und deine Haustüre absperrst kontrolliert dein Smart Home automatisch für dich, ob alle Fenster geschlossen sind. Parallel dazu wird deine Innenraumüberwachung, die du vielleicht über Bewegungsmelder realisiert hast, aktiviert. Sollte etwas von der normalen Routine, die programmiert wurde, abweichen, zum Beispiel weil noch ein Fenster geöffnet ist, meldet sich dein Smart Home bei dir.

Generell sind in der heutigen Zeit dem smarten Gedanken nahezu keine Grenzen mehr gesetzt. Selbst die Vernetzung von mehreren Smart Homes oder die Vernetzung eines Smart Homes mit smarter Technik ist möglich. Wir können dir sogar bei der Integration deines Campers oder deines Bootes helfen. 

Ein Smart Home muss nicht immer ein Neubau sein

Wie funktioniert sein Smart Home?

Das Ziel ist es, die verschiedensten Geräte (Aktoren) untereinander und miteinander kommunizieren zu lassen und dabei die Statusinformationen zentral in einer Steuerzentrale zu bündeln. Die Steuerzentrale soll zu jederzeit wissen, welchen Status die einzelnen Aktoren und Sensoren gerade haben. Durch programmierbare Abläufe wird dann festgelegt, welcher Aktor, welche Aktion, zu welcher Zeit, durchführen soll. Die Kommunikation, zwischen der Steuerzentrale und den Aktoren/Sensoren, passiert lokal zwischen den Geräten, entweder per Funk oder verkabelt (Wired). Das bedeutet, die Steuerzentrale überträgt die Daten direkt im eigenen Netzwerk, ohne Umweg über das Internet, zu den einzelnen Komponenten.

Sehen wir uns einmal an um welche Informationen es sich hierbei handeln kann:

  • Statusinformationen zu den Aktoren:
    • Welches Licht ist aktuell ein- oder ausgeschaltet
    • Welche Beschattung ist geschlossen oder geöffnet
    • Welche Fenster sind aktuell geschlossen oder geöffnet
  • Informationen von Sensoren:
    • Wie sind die aktuellen Raumtemperaturen
    • Wie ist die Außentemperatur
    • Welche Helligkeit haben die Räume
  • Informationen aus dem Internet (bei Bedarf)
    • Wie ist der Wetterforecast

Über die Steuerzentrale werden aber nicht nur die Aktoren und Sensoren angesteuert. Je nach Steuerzentrale ist es möglich auch andere smarte Technik (zum Beispiel smarte Kameras) mit einzubinden. Selbst eine Kommunikation zu einem Smartphone über Messenger-Dienste oder E-Mail ist kein Problem.

Am Ende kommt es im Smart Home auf zwei grundlegende Dinge an. Das eine ist die Anzahl und die Art der eingesetzten Aktoren/Sensoren beziehungsweise der eingesetzten smarten Geräte und das andere ist die Logik, die einem Smart Home durch dessen Programmierung gegeben wurde. Beides zusammen ergibt das Erlebnis, dass dir dein Smart Home schlussendlich bieten kann.

    Ein Konzept eines Smart Homes

    Wie kommuniziert ein Smart Home?

    Wir würden grundsätzlich zwischen zwei Übertragungstechniken zwischen Steuerzentrale und Komponenten unterscheiden. Wie so oft hat jede dieser Kommunikationsarten ihre Vor- und Nachteile.

    Wired:
    Wired bedeutet, dass alle Komponenten (Aktoren/Sensoren) miteinander, als Bussystem (Datenbus), verkabelt werden. In diesem Fall gibt es keine Funkkommunikation und somit auch (fast) keine Übertragungsprobleme beziehungsweise Kommunikationsstörungen. Einzige Ausnahme sollte hier ein fehlerhafter Bus sein. Ein reines Wired System wird es aber wahrscheinlich in den wenigsten Fällen geben. Es ist auch nicht unbedingt die wirtschaftlichste Lösung, denn hier werden meistens alle Komponenten zentral in einem oder mehreren Schaltschränken verbaut und miteinander verkabelt. Dadurch steigt natürlich der Verkabelungsaufwand exponentiell an.

    Funk:
    Wie der Name bereits verratet, kommunizieren die Komponenten in diesem Fall mit der Steuerzentral über Funk. Da hier die komplette Kommunikation über Funk läuft, kann es unter Umständen zu Übertragungs- beziehungsweise Kommunikationsproblemen kommen. Grundsätzlich ist das aber zu vernachlässigen und kann, sofern es auftreten sollte, geschickt umgangen werden. Ein großer Vorteil von Funk liegt natürlich bei der nicht benötigten Verkabelung zwischen Steuerzentrale und den Komponenten. In diesem Fall kann man die Komponenten dort installieren, wo diese benötigt werden. So könnte zum Beispiel der Schalter für den Rollladen auch zugleich die smarte Komponente sein. Übrigens, es gibt auch Komponenten (zum Beispiel Fensterkontakte) die überhaupt nicht verkabelt werden müssen. Diese Komponenten sind batteriebetrieben und kommunizieren ebenfalls über Funk.

    Funk & Wired:
    Hierbei handelt es sich um eine Kombination aus beiden Welten. Es werden sowohl Funk- als auch Wired Komponente eingesetzt. Hier sollte eine gute Balance aus den Anforderungen, der Umsetzung und den Kosten gefunden werden.

    Bei der Umsetzung eines Smart Homes kommt es immer darauf an welche Ausgangssituation man hat. Bei einem Neubau wäre unsere Empfehlung soviel Komponente wie möglich zu verkabeln. In einem bestehenden Haus sieht die Sache dann etwas anders aus. In den meisten Fällen ist es unwirtschaftlich oder man hat schlichtweg nicht die Möglichkeit die Komponenten mit der Steuerzentrale zu verkabeln.

    Welches ist das richtige System für mich?

    Das ist natürlich die Gretchenfrage. Wahrscheinlich wirst du zu diesem Thema bereits unzählige Informationen erhalten haben. Sei es nun ein Bekannter, der ein System bereits im Einsatz hat oder der Elektriker, der sowieso nur das andere System installiert. Fakt ist aber, die „eierlegende Wollmilchsau“ gibt es bei diesem Thema nicht. Jedes System hat sowohl Vor- als auch Nachteile. Bei der Wahl des Systems kommt es auf deine persönlichen Erwartungen an. Bei uns bekommst du zu diesem Thema jedenfalls eine objektive Beratung.

    Ein paar Punkte würden wir dir aber dennoch ans Herz legen:

    Wähle einen Hersteller, der zumindest aus aktueller Sicht, alle deine derzeit bekannten Anforderungen abdecken kann. Denke dabei auch an Dinge, die du derzeit zwar nicht umsetzen möchtest, die du aber vielleicht gerne in Zukunft haben möchtest. Je mehr das System vom Start weg abdecken kann, desto besser für dich, denn Funktionen die nicht bereits „out of the box“ geboten werden, müssen meistens durch aufwendige Umwege in das System integriert werden.

    Hinterfrage immer wie kompatibel das System zu anderen Systemen ist. Es hilft dir schließlich nicht, wenn du ein tolles Smart Home besitzt, dieses sich aber zum Beispiel nicht mit deiner Heizung verbinden lässt.

    Schau dir die Bedien- und Programmieroberflächen an. Auch wenn du dein System aktuell nicht selbst programmieren möchtest, solltest du hierauf ein Auge werfen. Unsere Meinung zu dem Thema ist ganz klar: Der Herr (und natürlich auch die Frau) des Hauses sollen auch Herr/Frau des Smart Home sein. Deswegen sollte die Programmieroberfläche für dich (ohne teure Zusatzsoftware) zugänglich sein. Wer weiß, vielleicht möchtest du ja doch einmal selbst „Hand“ anlegen.

    Wähle einen etablierten Hersteller. Ein Smart Home sollte für dich schließlich eine langfristige Investition sein. Selbst der beste Hersteller mit den neuesten Features hilft dir relativ wenig, wenn er sich nicht am Markt etablieren oder halten kann.

    Natürlich gibt es noch viele Punkte, die in deine Auswahl miteinfließen sollten. Wenn du dir aber die oben genannten Punkte vor Augen hältst, hast du schon einmal eine gute Basis. Bei Bedarf kannst du auch immer noch uns anrufen.

    Netzstrom oder Batterie?

    Grundsätzlich gibt es zwei unterschiedliche Arten von Komponenten. Es gibt nämlich einmal batteriebetriebene Geräte und einmal netzbetriebene Geräte. Vereinzelt gibt es aber auch Komponenten, die es in beiden Ausführungen gibt.

    Beispiel:
    Ein elektrisches Türschloss kann man sowohl verkabelt (eingebaut in die Haustüre), aber auch als batteriebetriebener Aufsatz auf den bestehenden Schließzylinder haben.

    Für was man sich dann schlussendlich entscheiden sollte ist auf den ersten Blick vielleicht nicht ganz klar. Wahrscheinlich würde man sich für ein, in die Haustüre eingebautes, netzbetriebenes Motorschloss entscheiden. Das ist grundsätzlich nicht verkehrt, vielleicht sollte man aber doch noch einmal genauer darüber nachdenken. Ein Türschloss, dass verkabelt ist, funktioniert logischerweise nur solange, solange es Strom gibt. Ein batteriebetriebenes Türschloss hingegen funktioniert auch dann noch, wenn der Strom einmal ausfallen sollte.

    Zugegeben, sehr oft hat man diese Entscheidung nicht, da es die benötigte Komponente ohnehin nur in einer Ausführung gibt. Sollte man aber die Entscheidungsfreiheit haben, sollte man auch einmal genau darüber nachdenken welche Funktion und Anforderung diese Komponente eigentlich erfüllen soll.

    Wir machen dein Zuhause zu einem Smart Home:

    Wir machen auch dein Zuhause zu einem smarten Zuhause. Dabei spielt es für uns keine Rolle ob es ein Haus, ein Ferienhaus, eine Wohnung oder ein Wohnwagen ist.